Das Douro-Tal

die älteste Herkunftsgeschütze Weinregion


Das Anbaugebiet Douro ist Weltkulturerbe von UNESCO - seit 2001 anerkannt und ist eine der ältesten parzellierten und regulierten Weinregionen. Das geht zurück auf das Jahr 1754.

Dies markierte so zu sagen öffentlich die Anerkennung und Erfahrung einer langen Tradition des Weinbaus. Nach archäologischen Angaben reicht unsere Weinbaugeschichte sogar bis in die Bronzezeit zurück, aus die Phönizier und Römer ihre Spuren der Weinerzeugung hinterlassen haben.
Das Dourotal besteht aus tiefen Tälern umgeben von Gebirgen, Terrassen, und dazwischen immer wieder kleinen Waldparzellen (ebenfalls UNESCO geschützt), die sich am Fluss Douro und seinen Nebenflüssen entlang ausstrecken.

Die klimatischen Bedingungen dieses Gebietes sind von kalten Wintern und sehr warmen und trockenen Sommern geprägt und stehen dennoch unter starkem Einfluss von feuchten Westwinden vom Atlantik her – die Waldflecken helfen diese Feuchtigkeit zu speichern.

Die vielzähligen Weinterrassen haben ein sehr starkes Gefälle und eine ausgeprägte Neigung zur Sonne, absorbieren somit Licht und Wärme in idealer Weise. Das Terroir liefert die besten Bedingungen um echte Qualitätsweine anzubauen. Die Douro Region besteht aus 3 Weinlagen: Baixo-Corgo, Cima-Corgo und Douro Superior.

Weinexperten werten die Lage Cima Corgo als die edelste für Qualitätsweinanbau.


 
Hier liegen auch alle Weinreben der Quinta do Cume:
Die Wurzeln der Rebstöcke haben kein einfaches Leben, denn sie müssen sich durch das Gestein arbeiten, um sich die knappen Wasservorräte zu suchen.

Glücklicherweise ist das Schiefergestein locker und bröselig. Der Lohn der Arbeit ist den Rebstöcken gewiss, denn der Schiefer speichert die Sonnenwärme des Tages und strahlt diese gleichmäßig in der Nacht oder in kühleren Perioden ab.

Dank dieser klimatischen Eigenschaften, hat das Dourotal charaktervolle und einzigartige Weine, die zu den intensivsten und komplexesten Weinen Portugals gehören.

Die Weinbauer haben es nicht einfach hier, denn dieses außergewöhnliche Terroir mit den beschriebenen Bedingungen mindert die Quantität der Produktion. Es sind fast zwei Drittel weniger Ertrag als in anderen Weingebieten Portugals und der Welt.

Das Institut der Douro Weine erlaubt pro /ha maximal 5.000 l - die nie erreicht werden! In der Region Alentejo z.B. liegt man bei 15.000 l /ha.
Das diese natürliche, bodengegebene und auch amtliche Begrenzung der Mengen die Qualität der Douroweine fördert, ist die vorteilhafte Seite.
Wine Spectator hat im Dezember 2014, wieder seine 100 besten Top Weine der Welt nominiert, und in den 4 ersten Plätzen waren 3 Weine vom Douro!